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Microsoft veröffentlicht wichtigen Patch für kritische Sicherheitslücke in RDP

14. März 2012

Aufgrund der Beschaffenheit der Sicherheitslücken ist damit zu rechnen, dass in absehbarer Zeit Viren/Würmer in Umlauf kommen, welche sich automatisch verbereiten und Systeme befallen können.

Betroffen sind Server/PCs, welche Remote Desktop Verbindungen erlauben.

Die Sicherheitsupdates werden über die Windows-Update-Funktion bereit gestellt.

(siehe Microsoft Security Bulletin MS12-020)

Problembehebung: SelectLine Laufzeitproblem in 11.5

28. Dezember 2011

In der SelectLine Warenwirtschaft kann es nach dem Update auf die Version 11.5 in bestimmten Konstellationen zu Laufzeitproblemen kommen, so dass die Belegerfassung mitunter nur verlangsamt möglich ist.

Durch eine kleine Konfigurationsänderung im SQL Server lässt sich dieses Verhalten jedoch ausräumen, so dass das System wieder in der gewohnten Geschwindigkeit arbeitet.

Sollte die beschriebene Problematik bei Ihrer SelectLine auftreten, kontaktieren Sie uns bitte auf gewohntem Wege oder auch über unser Kontaktformular.

VMWare-Platten (*.vmdk) mit Linux-Gastsystem verkleinern ohne installierte VMWare-Tools

23. Dezember 2011

Wenn die virtuellen Platten einer virtuellen Maschine langsam zu groß werden, lassen sie sich mit installierten VMWare-Tools meist recht einfach wieder verkleinern. Schwieriger wird dass jedoch bei einem virtuellen Linux, in welchem keine grafische Oberfläche installiert ist.

Wir haben bspw. einige Linux-Maschinen, auf welchen nur ein (fast) nacktes Debian und ein oder zwei reine Serveranwendungen laufen. Als Gastsystem kommt Windows zum Einsatz.

Unter http://www.howtoforge.com/how-to-shrink-vmware-virtual-disk-files-vmdk gibt es eine sehr umfangreiche und brauchbare Anleitung – allerdings in Englisch.

Nachfolgend einmal die “Zusammenfassung” in Deutsch und nur für die Konstellation Windows=Wirtsbetriebssystem (Host) / Linux=Gastbetriebssystem:

1) Ein wenig aufzuräumen

In einer Shell des virtuellen Linux-System ausführen:

apt-get clean

2) Für’s Verkleinern vorbereiten

In einer Shell des virtuellen Linux-System ausführen:

cat /dev/zero > zero.fill;sync;sleep 1;sync;rm -f zero.fill

3) Gastsystem herunterfahren

4) Verkleinern starten

Im Windows-Gastsystem  in einer Shell (cmd.exe) ausführen:

<installationsverzeichnis vmware>\vmware-vdiskmanager.exe" -k "<Pfad zur .vmdk-Datei>"

5) Gast-Linux wieder hochfahren.

.net-Fehlermeldungen übersetzen

14. April 2011

Für .net-Entwickler ist es manchmal sehr nervig, wenn Fehlermeldungen in deutscher Sprache (oder anders lokalisiert) wiedergegeben werden.

Unter FindErr.net kann man die “originale” Fehlermeldung ermitteln und auch gleich bei Google suchen lassen.

Einfach und sehr nützlich!

Textfetzen in Dateien finden (grep für Windows 7)

07. Februar 2011

Die Windows PowerShell machte es “relativ einfach” möglich, nach Textfetzen in Dateien zu suchen ohne Index-Dienste oder ähnliches bemühen zu müssen. Der Befehl dafür ist zwar etwas lang, aber durchaus verwendbar.

Beispielsweise ist es mit dem nachfolgenden Konstrukt möglich aspx- und ascx-Dateien des aktuellen Verzeichnisses und der Unterwerzeichnisse nach dem Auftreten eines ASP-Repeaters zu durchsuchen:

Get-ChildItem .\ -include *.as?x -recurse | select-string -pattern ":Repeater"

Queries, welche kürzlich ausgeführt wurden

25. Januar 2011

Ohne viele Worte:

Um sich die zuletzt ausgeführten Abfragen (Queries) im SQL Server anzeigen zu lassen, kann folgender Konstrukt verwendet werden (gefunden unter http://www.sqlservercentral.com/Forums/Topic676273-149-1.aspx):

SELECT deqs.last_execution_time AS [Time], dest.text AS [Query]
FROM sys.dm_exec_query_stats AS deqs
CROSS APPLY sys.dm_exec_sql_text(deqs.sql_handle) AS dest
ORDER BY deqs.last_execution_time DESC

Nach meinem Dafürhalten, dürfte es ab SQL 2005 (also auch 2008 / 2008 R2) funktionieren.

IceWarp mit SQL Server auf Windows Server 2008 64-Bit

09. November 2010

Soll ein Icewarp Mailserver auf einem aktuellen Windows Server 2008 64-Bit Betriebssystem eingesetzt werden und als Datenbank einen Microsoft SQL Server (ebenfalls 64-Bit) nutzen, muss darauf geachtet werden, die “richtige” ODBC-Datenquelle einzurichten.

Das Problem ist, dass die 32-Bit Anwendung Icewarp auch 32-Bit-Treiber für ODBC benötigt und die unter “Datenquellen  (ODBC)” aufrufbare Konfiguration 64-Bit-Treiber verwendet/verknüpft.

Allerdings existiert auch eine Variante von “Datenquellen  (ODBC)” für die 32-Bit-Welt. Auf diese kann jedoch nur über das direkte Starten der Datei %system_root%\sysWOW64\odbcad32.exe zugegriffen werden.

Der Verweis in der Verwaltung hingegen zeigt auf %system_root%\system32\odbcad32.exe, mit welchem nur Datenquellen für 64-Bit-Anwendungen konfiguriert werden können.

Im Beispiel des Icewarp-Servers muss demnach eine ODBC-Datenquelle mittels %system_root%\sysWOW64\odbcad32.exe angelegt werden.

Kurz:

  • 64-Bit-Datenquellen: %system_root%\system32\odbcad32.exe
  • 32-Bit-Datenquellen: %system_root%\sysWOW64\odbcad32.exe

Stacktrace während der Laufzeit

29. September 2010

Vielleicht nicht die schönste Methode, aber doch mitunter hilfreich beim Debuggen von .Net-Anwendungen:

Die Framework-Klasse System.Diagnostics.StackTrace stellt nützliche Funktionalität zur Verfügung. So gibt folgendes Beispiel im Debug-Fenster von Visual Studio bei jedem Aufruf, die 3 letzten Zeilen des aktuellen Stacktraces zurück.


StackTrace trace = new StackTrace();
 Debug.WriteLine(string.Format("->{0}",trace.GetFrame(0).GetMethod()));
 Debug.WriteLine(string.Format("--->{0}",trace.GetFrame(1).GetMethod()));
 Debug.WriteLine(string.Format("----->{0}",trace.GetFrame(2).GetMethod()));

(Das Beispiel ist mit Vorsicht zu genießen, da nicht geprüft wird, ob überhaupt so viele Frames verfügbar sind)

Netzwerk Inventarisierung (Network Inventory) mit JDisc Discovery

02. August 2010

Netzwerk Inventarisierung entwickelt sich mit der steigenden Anzahl von eingesetzten Applikationen und auch der immer umfangreicheren Ausstattung von Unternehmen durch IT-Hardware zu einem wichtigen Faktor für Administration, Operation und auch die Einführung neuer Lösungen. Bereits für kleinere Unternehmen sind mitunter die eingesetzte Hard- und Software nicht mehr einfach zu überschauen – geschweige denn zu pflegen.

JDisc Discovery, die Network Inventory Lösung der JDisc UG ermöglich eine einfache IT Inventarisierung für jede Unternehmensgröße. Mit dem mit Version 1.2 eingreführten neuen Lizenzmodell wird die auch für kleinere Projekte erschwinglich (mehr Infos unter: JDisc bietet IT Inventarisierung mit neuem flexiblen Lizenzmodell).

Ein Vorteil von JDisc Discovery ist, dass es ohne auf den einzelnen Geräten zu installierende Agenten auskommt. Dies  vereinfacht die Anwendung und vermeidet auch etwaige Fehler und Sicherheitsprobleme, die durch proprietäre Agenten auftreten könnten.

Weiterhin erwähnenswert ist, das JDisc Discovery erweiterbar ist und das Einbinden eigene Skripte erlaubt.

Jet für 64bit verfügbar

27. Mai 2010

Lange Zeit war es nicht möglich den JET-Datenbank-Treiber unter x64-Windows (64 Bit) zu nutzen.

Mit diesem Treiber konnte einfach auf Access-Datenbanken (MDB-Dateien) zugegriffen werden. Sehr praktisch, da es im Grunde auf nahezu jedem Windows funktionierte ohne bspw. eine Version des SQL Servers zu installieren.

Leider lieferte Microsoft diesen Treiber für 64 Bit Systeme nicht mehr aus. So dass bspw. Programme basierend auf der CLR (.Net-Framwork) unter 64-Bit-Windows (und der “Any CPU”-Platform) nicht mehr korrekt funktionierten, weil der Datenbankzugriff über JET nicht mehr möglich war.

Dieses Problem dürfte seit kurzen der Vergangenheit angehören, da Microsoft jetzt endlich auch für 64 Bit den JET-Treiber im Rahmen der “Microsoft Access Database Engine 2010 Redistributable” zur Verfügung stellt.

Das Paket kann im  Downloadbereich von www.microsoft.com geladen werden.